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Gesundheit
Oberösterreich
15. Mai 2018

JKU-Professoren für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Orthopädie und Traumatologie berufen

Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität wächst weiter: Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Högler (47) übernimmt die Professur für Kinder- und Jugendheilkunde, Priv.-Doz. Dr. med. habil. Tobias Gotterbarm (44) die Professur für Orthopädie und Traumatologie. Sie haben damit ab Herbst auch die Leitungen der jeweiligen Universitätskliniken am Kepler Universitätsklinikum inne. „Wir konnten zwei Spitzenmediziner und international anerkannte Wissenschafter nach Linz holen“, freut sich JKU-Rektor Meinhard Lukas.

Der in Salzburg geborene Wolfgang Högler war bisher am Institut für Stoffwechsel- und Systemforschung der University of Birmingham und als Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Diabetes des Birmingham Children’s Hospital tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die Diagnose und Therapie von Knochen- und Wachstumsstörungen, speziell Glasknochenkrankheit, Rachitis und Kleinwuchs. Högler wurde u. a. mit dem britischen ACCEA National Bronce Award for Clinical Excellence prämiert und ist verheirateter Vater von drei Kindern.

Tobias Gotterbarm, geboren in Riedlingen an der Donau (Baden-Württemberg), war zuletzt Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsklinik Heidelberg. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen klinische Studien in der Endoprothetik und angewandte Grundlagenforschung zu u. a. Mesenchymalen Stammzellen. Das mehrfach ausgezeichnete Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Schlüsselpositionen besetzt

„Mit den Berufungen von Högler und Gotterbarm wurden zwei Schlüsselpositionen der Linzer Fakultät besetzt“, betont Rektor Lukas. „Medizin begleitet uns ein Leben lang, daher sind Gesundheit und Vorsorge von Kindesbeinen an essenziell. Angesichts der immer höheren Lebenserwartung sind medizinische Bereiche wie die Orthopädie von besonderer Bedeutung.“

Fotos © Höger: University of Birmingham und Gotterbarm: privat