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Gesundheit
Oberösterreich
16.05.2022

„Die kardiologischen Abteilungen der Vinzenz Gruppe sollen ein starkes Netzwerk bilden“

Die invasive Kardiologie des Ordensklinikums Linz Elisabethinen hat einen glänzenden Ruf für ihre Expertise in der Elektrophysiologie, Koronarangiographie und Implantation. Künftig sollen laut ihrem neuen Vorstand Martin Martinek die Häuser der Vinzenz Gruppe insgesamt davon profitieren. Über die Bedeutung von Innovation und Kooperation sprach er im Interview mit INGO.

Herr Primarius Martinek, Sie haben mit 1. Jänner die Leitung der Kardiologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen übernommen, einer Abteilung, die schon früh auf Innovation gesetzt hat. Auf welche Errungenschaften können Sie aufbauen und welche Neuerungen haben Sie vor?

Martin Martinek: Unsere Abteilung am Ordensklinikum Linz Elisabethinen, die Interne 2 – Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin, zählt in der invasiven Kardiologie zu den führenden Zentren Österreichs. Dementsprechend baue ich auf eine große Expertise der Kolleginnen und Kollegen, ein historisch gewachsenes Innovationsbewusstsein und damit verbunden eine Top-Ausstattung auf. Es gibt Teilbereiche, in denen wir auch den Universitätskliniken voraus sind. 

Wie generell in der Medizin sind natürlich auch in der Kardiologie die Fortschritte beeindruckend. Durch internationale Forschungskooperationen und die Einbindung in diverse Studien können wir unseren Patientinnen und Patienten vielversprechende Innovationen sehr früh zur Verfügung stellen. Dies möchte ich in allen unseren Spezialisierungen weiter vorantreiben, ob es nun die Herzinsuffizienz- und Herztransplantationsambulanz betrifft, den Bereich pulmonale Hypertonie, das Herzkatheterlabor oder das Labor für Elektrophysiologie sowie die Schrittmacher- und ICD-Implantation. Überall gibt es enorm spannende Weiterentwicklungen, an denen wir dran sind.

Beginnen wir mit Ihrem eigenen fachlichen Spezialgebiet und zugleich einem Exzellenzfeld Ihrer Abteilung, der Elektrophysiologie. Was wird hier gemacht und was gibt es Neues?

Hier behandeln wir Herzrhythmusstörungen verschiedenster Ursachen. Menschen jeden Alters können davon betroffen sein. Wir sind österreichweit das größte Zentrum dafür. Unter meinem Vorgänger, Primarius Mag. Dr. Josef Aichinger, und dem Leiter unserer Elektrophysiologie, Prof. Dr. Helmut Pürerfellner, war es schon vor über 20 Jahren ein Vorreiter in der Anwendung der – damals neuen – Katheterablation. Das ist die Verödung der für die Rhythmusstörungen verantwortlichen Stellen im Herzgewebe mittels einer über die Leistenvene eingeführten Sonde. Die dabei entstehenden Vernarbungen können diese Herzrhythmusstörungen beseitigen. Zum Beispiel beim Vorhofflimmern, das die Gefahr eines Schlaganfalls birgt, oder bei den sogenannten Tachykardien, die auch lebensgefährlich sein können. Bei der Ablation setzt man Hochfrequenzstrom ein oder in manchen Fällen Vereisungen. Um diese ganz spezifischen Punkte zu finden, erstellen uns 3-D-Navigationssysteme eine hochpräzise virtuelle Landkarte des Herzens und wir können den Weg des Katheters während des Eingriffs perfekt überwachen. Pro Jahr behandeln wir um die 50 lebensbedrohliche Kammertachykardien und über 300 Patienten mit Vorhofflimmern. Für heuer sind in Linz insgesamt über 700 Ablationen geplant.

Eine Innovation jüngeren Datums ist die hochenergetische Hochfrequenzablation, die hierzulande außer uns nur noch die Uniklinik in Graz anwendet. Im Zuge einer Studie begannen wir vor zwei Jahren mit ihrer Erprobung und mittlerweile ist sie bei gewissen Krankheitsbildern sogar schon eine Standardmethode bei uns. Sie ist ebenso effektiv wie die normale Katheterablation, hat aber eine wesentlich kürzere Stromabgabezeit. Dadurch ist es leichter für die Kardiologen, das umliegende Gewebe zu schonen, und die Eingriffsdauer ist kürzer. 

"Es gibt Teilbereiche, in denen wir auch den Universitätskliniken voraus sind."

Mittlerweile haben wir aber im Rahmen von klinischen Studien etwas noch Neueres und Schnelleres im Fokus, nämlich die Pulsed Field Ablation, die im Millisekundenbereich mit Hochvoltstromstößen von um die 2000 Volt arbeitet. Mit dieser neuen Energieform kann man die Herzmuskelzellen sehr selektiv ansteuern und angrenzende Strukturen wie Speiseröhre, Lunge, Nerven und Gefäße schonen. Zudem dürfte das Verfahren durch die relativ große Ablationsläsion noch effektiver und gleichzeitig sicherer sein. Wir haben gerade eine Studie dazu abgeschlossen, eine zweite ist am Laufen. Im zweiten Halbjahr 2022 sollte die Methode bei uns auch im Routinebetrieb umsetzbar sein.

Warum ist die Dauer der Ablation ein Thema?

Einerseits sind kürzere Eingriffe immer angenehmer und schonender für die Patienten, andererseits hat der Zeitfaktor auch ökonomische Aspekte. Wir müssen ja danach trachten, möglichst viele Menschen versorgen zu können. Und das Vorhofflimmern beispielsweise ist eine der häufigsten Erkrankungen, die jemanden ins Spital bringt. Man schätzt, dass es ungefähr ein Prozent der Kosten im Gesundheitssystem verursacht, das ist ein durchaus relevanter Brocken. Eine bessere und schnellere Behandlung entlastet also auch das System. 

Wann sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?

Wirklich gefährliche Herzrhythmusstörungen, so genannte Kammertachykardien, kommen meist bei Patienten vor, die schon andere Herzvorerkrankungen haben. Etwa nach einem Herzinfarkt, im Rahmen einer Herzschwäche oder durch genetische Herzerkrankungen. Der Puls kann da von einer Sekunde auf die andere auf über 200 Schläge pro Minute springen. Kammertachykardien können lebensbedrohlich sein. Vor allem der gefürchtete „elektrische Sturm“, bei dem diese Episoden kardialer elektrischer Instabilität anhaltend sind, erfordert dieselbe dringliche Intervention wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Aus diesem Grund haben Sie vor zwei Jahren ein österreichweites Netzwerk zur Akutversorgung von Kammertachykardien initiiert. Wie hat sich das entwickelt?

Das VT-Netzwerk Österreich ist mittlerweile etabliert und unsere Arbeitsgruppe hat eine Guideline zur Akutversorgung dieser kritisch kranken Patienten international publiziert. Seinen Ausgang nahm das hier im Ordensklinikum Linz Elisabethinen, wo ich – mit Unterbrechungen – bereits seit fast 20 Jahren im Team der Kardiologie tätig bin. Bei diesem Projekt ging es darum, eine Organisationsstruktur aufzubauen, die eine schnelle und flächendeckende Versorgung von Kammertachykardien in Österreich gewährleistet. Dafür stehen nun im Rahmen des Netzwerks Zentren in Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck und Graz mit entsprechender Expertise und Ausstattung zur Verfügung. Wir am Ordensklinikum haben uns als eines der High-End-Zentren des Netzwerks verpflichtet, Betroffene, die sonst in einem kleinen peripheren Krankenhaus unterversorgt wären, innerhalb von 24 Stunden in unsere Intensivstation zu übernehmen. Solche verbindlichen Kooperationen sind ungemein wichtig. 

"Vor allem der gefürchtete 'elektrische Sturm' erfordert dieselbe dringliche Intervention wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall."

Kammertachykardien betreffen meist Patienten mit – aufgrund ihrer Herzerkrankung – implantiertem Defibrillator, der sie bei einer Episode mittels Elektroschock ins Leben zurückholt. Allerdings sollte man zugleich verhindern, dass dieser oft zum Einsatz kommt. Denn als lebensrettende Notfallmaßnahme ist ein Defibrillator vergleichbar mit dem Airbag im Auto, von dem man auch hofft, dass man ihn nie braucht. Bei jedem Schock gehen Herzmuskelzellen verloren. Wenn also regelmäßig Rhythmusstörungen auftreten, ist zusätzlich eine Ablation angezeigt. Diese Kombination bringt gute Erfolge. 

Ist die potenzielle Heilbarkeit von Herzrhythmusstörungen das Schöne am Fach Elekrophysiologie?

Auf jeden Fall. In der inneren Medizin ist es ja oft so, dass man Erkrankungen nur chronifizieren kann. Diabetes etwa oder Bluthochdruck sind zwar behandelbar, erfordern aber dauerhafte Medikamenteneinnahme und Kontrolle. Natürlich gibt es auch chronische Herzleiden, aber tatsächlich können wir in der Elektrophysiologie unseren Patientinnen und Patienten oft sagen: „Sie sind geheilt. Die Rhythmusstörungen werden nicht mehr auftreten.“ Für mich als Arzt ist das ein sehr motivierender Aspekt, auch dass wir damit jungen und alten Patienten helfen können.

Auch in der Herzschrittmachertherapie hat Ihr jetziges Team seit eineinhalb Jahren eine Innovation in petto, die His-Bündel-Stimulation. Worauf basiert diese neue Art von Herzschrittmacher und welche Vorteile bietet er den Patientinnen und Patienten?

Ein His-Bündel-Schrittmacher eignet sich für Patientinnen und Patienten mit zu langsamem Puls und einer leichten Herzschwäche. Beim herkömmlichen Herzschrittmacher gibt es langfristig ein gewisses Risiko, dass sich durch die Stimulation zusätzlich eine Herzschwäche entwickelt bzw. eine vorhandene sich verschlechtert. Etwa 20 Prozent der Implantierten sind davon betroffen. Doch durch die direkte Stimulation des His-Bündels, eines Teils des Reizleitungssystems des Herzens, kann man diese Gefahr nun minimieren. Sie löst eine natürliche, dem gesunden Herzen entsprechende Reizausbreitung aus.

Das His-Bündel, benannt nach dem deutschen Internisten Wilhelm His, liegt in der Herzscheidewand zwischen den beiden Vorhöfen und Kammern. Hier befestigen die Kardiologen die Schrittmachersonde im Bereich dieser spezialisierten Herzmuskelzellen. Für die punktgenaue Positionierung der Sonde nützen wir ein 3-D-Navigationssystem in unserem kardiologischen OP und suchen das Signal des His-Bündels im lokalen EKG. Bislang können das nur wenige spezialisierte Krankenhäuser in Österreich. Mein Implantationsteam um OA Kollias und OA Derndorfer hat das Gerät erstmals im Juni 2020 drei Patienten implantiert, mittlerweile sind es an die 50. Um das ins Verhältnis zu setzen: Als eines der größten Zentren in Österreich implantieren wir über 450 Schrittmacher- und implantierbare Defibrillatoren pro Jahr. Meiner Meinung nach wird sich die Stimulation des Reizleitungssystems für bestimmte Patienten als Standardtherapie etablieren. Sie erfordert jedoch deutlich größere fachliche Expertise und aufwändigere Implantationstechniken.

All das wäre ohne Digitalisierung nicht möglich, nicht wahr?

Absolut. In der Elektrophysiologie und Schrittmachertherapie sind wir es gewohnt, mit dreidimensionalen Computermodellen zu arbeiten, die teilweise mit CT- oder MR-Bildern fusioniert werden. Früher hatte man die Bildmodalitäten nebeneinander, jetzt ist das alles in ein System integriert und ermöglicht immer exaktere Eingriffe im Millimeterbereich. 

"Im Schrittmacher- und Defibrillator-Bereich sind telemedizinische Monitorsysteme, die der Patient bei sich zu Hause hat, gelebte Praxis."

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Digitalisierung ist die Telemedizin. Im Schrittmacher- und Defibrillator-Bereich sind telemedizinische Monitorsysteme, die der Patient bei sich zu Hause hat, gelebte Praxis. So können wir aus der Ferne überwachen, ob es außerhalb der Kontrolltermine Probleme gibt. Wenn beispielsweise etwas mit der Sonde nicht stimmt, Rhythmusstörungen auftreten oder das Gerät vorzeitig gewechselt werden muss, bekommen wir im Spital über den PC eine Warnung und nehmen umgehend Kontakt auf. Davor muss man als Patient auch keine Angst haben – es kann ähnlich wie bei einem Modem Information übertragen werden, jedoch nur vom Patienten zu uns, sozusagen als Einbahnstraße. Eine „Umprogrammierung“ von Implantaten aus der Ferne kommt nur in Krimis vor. In der Realität muss man für Änderungen am Implantat schon in die Klinik kommen. Telemedizin ist jedenfalls vielversprechend. Man wird den Menschen in naher Zukunft einen Teil der Termine im Spital ersparen können, zumindest jene, die keine körperliche Untersuchung oder Intervention erfordern. 

Welcher Bereich der Kardiologie profitiert noch von Möglichkeiten, die es früher nicht gab?

Sicherlich die Koronarangiographie, die Darstellung der Herzkranzgefäße im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung unter röntgenologischer Durchleuchtung. Sie ist ebenfalls eine unserer Spezialitäten. Zwei Drittel der Akutinfarkte im oberösterreichischen Zentralraum kommen zu uns. Bei diesen Patienten ist die Koronarangiographie mit anschließender Öffnung der verschlossenen Gefäße State of the Art. Aktuell haben wir neue Möglichkeiten der Gefäßintervention im Fokus wie zum Beispiel das Shockwave-Verfahren. Mit dieser Stoßwellentechnik kann man Verkalkungen in den verengten Gefäßen zertrümmern und Engstellen reparieren, die mit Dehnung und Stent alleine nicht zu beseitigen sind. Die Kollegen OA Schmid und OA Sturmberger treiben auch die CTO-Intervention voran, bei der schon länger verschlossene Gefäße mit speziellen, aufwändigen Methoden wiedereröffnet werden können, um bei bestimmten Patienten die Durchblutung des Herzmuskels wieder zu verbessern.

In der Kardiologie sind Diagnostik und Therapie oft auf Männer zugeschnitten, heute weiß man jedoch, dass es bei kardiovaskulären Erkrankungen Geschlechterunterschiede gibt. Wie hält es Ihre Abteilung mit der Gender-Medizin?

Tatsächlich haben Frauen, etwa bei einem Herzinfarkt oder auch bei Herzrhythmusstörungen, Nachteile. Das liegt daran, das sich Symptome bei ihnen häufig anders präsentieren als bei Männern. Dadurch werden Diagnosen oft später gestellt. Frauen scheinen Beschwerden auch länger zu tolerieren und werden vielfach später beim Arzt vorstellig. Die gute Nachricht ist, dass das Bewusstsein für die Geschlechterunterschiede bei der Ärzteschaft deutlich gewachsen ist. Bei uns ist es auf jeden Fall sehr ausgeprägt. OÄ Steringer-Mascherbauer hält zu diesem Thema immer wieder Vorträge und publiziert Beiträge. Darüber hinaus halte ich Patientenschulungen dazu, wie etwa über die Mein-Med-Veranstaltungsreihe (früher MiniMed-Studien), für eminent wichtig, um auch in der Bevölkerung die Awareness zu fördern. 

Obwohl das Ordensklinikum kein Universitätsspital ist, hält die Kardiologie die Forschung hoch. Wie sehen hier Ihre Aktivitäten aus?

Wir sind Lehrkrankenhaus aller österreichischen Universitäten und man kann auch als nicht universitäres Haus aktiv in der Forschung sein, wenn man Spezialgebiete hat, die das zulassen. Sehr viel hängt hier vom Engagement der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab, wofür ich sehr dankbar bin. Für mich gehört das in einem so invasiven Haus wie unserem einfach dazu, nicht zuletzt, weil unsere Patientinnen und Patienten enorm davon profitieren. Neben den Studien zu Ablationstechniken – wie der bereits erwähnten Pulsed Field Ablation – sind wir auch in viele Medikamentenstudien eingebunden, etwa zur pulmonalen Hypertonie (OÄ Steringer-Mascherbauer) oder zur Herzinsuffizienz (OA Ebner und OÄ Schneiderbauer-Porod). In den letzten drei Jahren war meine Abteilung an 32 Publikationen beteiligt, darunter zwölf mit Erst- oder Letztautorschaft. 

Wie sehen Sie die Zukunft der Kardiologie am Ordensklinikum Linz?

Sie wird nicht nur weiterhin geprägt sein von Innovation, sondern auch von Kooperation. Wir als invasive Kardiologie der Elisabethinen sind innerhalb des Ordensklinikums Linz bereits eng mit der konservativen Kardiologie bei den Barmherzigen Schwestern verbunden, was sich besonders im Herzkatheterbereich und in den Ausbildungsrotationen zeigt. Wir möchten aber auch, dass die anderen kardiologisch orientierten Häuser der Vinzenz Gruppe von unserer Expertise profitieren. Um zur Erweiterung von deren elektrophysiologischem Angebot beizutragen, baue ich zum Beispiel seit einem Jahr eine elektrophysiologische Einheit im Göttlicher Heiland Krankenhaus in Wien auf. Ein oberärztlicher Kollege von dort arbeitet sich gerade bei uns in Linz in die Thematik ein und ich selbst bin einmal in der Woche in Wien. Außerdem möchte ich den Austausch zwischen den oberösterreichischen Häusern ausbauen. Gerade im invasiven Bereich kommen ja – etwa aus den Häusern in Ried oder Bad Ischl – viele Patientinnen und Patienten zu uns, wenn unsere Spezialleistungen benötigt werden. Ich glaube, ein starkes Netzwerk kardiologischer Abteilungen innerhalb der Vinzenz Gruppe bringt kurze Wege und klare Ansprechpartner und kann die Qualität der Patientenversorgung insgesamt erhöhen. 

Interview: Uschi Sorz; Foto: depositphotos.com, Ordensklinikum Linz Elisabethinen

Martin Martinek, Priv.-Doz. Dr. MBA, FHRS, FESC

Vorstand der Interne 2 – Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin des Ordensklinikums Linz Elisabethinen

Martinek hat an der Universität Innsbruck Humanmedizin studiert und seine Facharztausbildung für Innere Medizin am Ordensklinikum Linz Elisabethinen absolviert. 2010 schloss er das Zusatzfach Kardiologie ab und wurde Oberarzt in der Abteilung für Innere Medizin II. Anschließend habilitierte er sich an der Universität Innsbruck im Fach Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie, absolvierte die Zusatzfächer Angiologie und Intensivmedizin und schloss einen MBA für Health-Care-Management ab. Er absolvierte Spezialausbildungen in den Bereichen Elektrophysiologie, Ablation und Schrittmacher-/ICD-Therapie am Brigham and Women’s Hospital der Harvard-Universität in Boston sowie in Mailand und ein Diplomstudium für kardiales Arrhythmie-Management in Maastricht. Am Ordensklinikum Linz Elisabethinen leitete er das Department für Herzschrittmacher und Defibrillatoren sowie die Rhythmusambulanz. Außerhalb des Ordensklinikums war er an der Universitätsklinik St. Pölten, im LKH Feldkirch und aktuell noch im Göttlicher Heiland Krankenhaus Wien als Elektrophysiologe tätig. Seit 1. Jänner 2022 ist er Vorstand der Interne 2 – Kardiologie, Angiologie und Interne Intensivmedizin.

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