
24 Videos, 24 Stunden: In einer Social-Media-Serie zeigt die Caritas den Pflegealltag von drei Fachkräften – ohne Filter und ohne Klischees. Sie soll junge Menschen für den Beruf begeistern.
24 Stunden Pflegealltag in 24 Videos zu je einer Minute: Mit der Social-Media-Dokuserie „t:ckt“ will die Caritas zeigen, wie Pflege tatsächlich aussieht, und damit junge Menschen für den Beruf gewinnen. Im Zentrum stehen drei Pflegefachkräfte, die einen ganzen Arbeitstag lang begleitet werden: Ervin, Pflegefachassistent in einem Pflegewohnhaus, Larisa, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Nachtdienst, und Bozena, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Mobilen Pflege. Jede Folge steht für eine Stunde des Tages.
Anlass für das Projekt war laut Caritas die Beobachtung, dass sich Diskussionen über Pflege meist auf Fachkräftemangel und Arbeitsdruck beschränken. Beide Themen seien wichtig, sie verdienten Aufmerksamkeit. „Unser Anspruch war es, bei diesem Projekt nicht über die Pflege zu reden, sondern sie möglichst so zu zeigen, wie sie ist. Nah, ohne Filter und ohne Skript“, so Caritas-Direktor Klaus Schwertner.
„t:ckt zeigt Pflege nicht als Heldeninszenierung und nicht als Problemgeschichte“, sagt Ilse Simma-Boyd, bei der Caritas für die Pflege zuständig. „Vielmehr geht es um all das, was Pflege tatsächlich ausmacht: fachliche Kompetenz, Eigenverantwortung und die Arbeit mit Menschen, ganz gleich, ob im Pflegewohnhaus oder bei Hausbesuchen.“
Die ersten Folgen sind seit 30. Oktober online, die Serie läuft den ganzen November 2026. Neue Folgen erscheinen jeweils freitags, samstags und sonntags um 8 und 18 Uhr auf Instagram (@caritaspflege), TikTok (@caritas.wir.helfen) und YouTube (@CaritasAustria/shorts). Alle Folgen gibt es auch unter www.caritas-pflege.at/wien/tickt/.
Fotos: © Caritas (montiert)