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Die aktuelle Zahl: 4.272

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4.272 Babys kamen im vergangenen Jahr im St. Josef Krankenhaus Wien zur Welt, das damit österreichweit das Spital mit dem meisten Geburten ist.

Text: Minna Friedl

4.272 Babys wurden 2025 im St. Josef Krankenhaus Wien geboren, 43 davor waren Zwillingsgeburten. Das Ordensspital im 13. Wiener Gemeindebezirk konnte mit seinem Eltern-Kind-Zentrum mehr Geburten als jedes andere österreichische Krankenhaus verzeichnen.

Die Geschlechterverteilung liegt bei 2.197 Buben und 2.075 Mädchen – die beliebtesten Namen waren „Noah“ und „Emma“. Das Durchschnittsgewicht der Babys lag bei 3.388 Gramm, die Neugeborenen wiesen im Durchschnitt eine Größe von 51 Zentimeter auf. 30 Prozent der Kinder kamen St. Josef Krankenhaus 2025 mittels Kaiserschnittes zur Welt, im Jahr 2024 waren es noch 32,2 Prozent.

Das Ordensspital, wo seit 1935 Kinder geboren werden, ist bekannt für einen Fokus auf natürliche Geburten – unter Sicherheitsstandards der modernen Medizin. Wesentliches Merkmal ist Schwangerschaftsbegleitung und Geburt mithilfe von Hebammen, nur bei auffälligen Verläufen, Komplikationen, oder auf Wunsch der Frauen, wird das Ärzt*innenteam miteinbezogen. „

Das Angebot des Eltern-Kind-Zentrums konnte 2019 unter Eingliederung der Geburtshilfe des Göttlicher Heiland Krankenhauses ausgebaut werden, die über die Geburtshilfe hinausreichen. Eine eigene Neonatologie in der Kinderabteilung ermöglicht die medizinische Versorgung für Früh- und kranke Neugeborene – im Zentrum steht dabei ein Einbeziehen der Eltern. Auch besonders ist das Rooming-in Konzept, das einen direkten und intensiven Kontakt zwischen Mutter und Neugeborenem vorsieht. Die Mutter kann dabei unterstützt von Beginn an Verantwortung übernehmen.

YoungMum ist eine Einrichtung, die Müttern unter 20 Jahren unter die Arme greift – kostenlos über die gesamte Schwangerschaft hinweg bis zum ersten Geburtstag. Auch die perinatale Palliativbetreuung des St. Josef Krankenhauses ist einzigartig und macht eine Begleitung von Eltern und ihren unheilbar kranken Kindern möglich.

Titelbild auf der Basis eines Fotos von Pixabay

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